Was versteckt sich eigentlich hinter der Abkürzung TJ?

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Bei den meisten Veranstaltungen, die das Webteam begleitet, ist selbstverständlich ein Rechner und ein mobiler Internetzugang dabei. Schließlich heißt ja auch Weblogteam - wenn man fürs Web produziert und aktiv ist sollte das mobile Internet ja Standard sein. Die Aufgabe des TJs hat nun mit diesen beiden Hilfmitteln zu tun - und ist wohl eine Tätigkeit, für die die ARGE wohl eine neue Kategorie erfinden müsste, denn bisher gibts nur einen offiziellen TJ der (ehrenamtlich) für ein klassisches Orchster berichtet: Mich. Darf ich mich vorstellen: Christian Spließ der werte Name.

Meine Aufgabe als Twitterjockey ist: Ich versorge die Twitter-Community mit Echtzeit-Informationen während des laufenden Konzerts. Das klingt auf das erste Lesen hin einfach, aber auf das zweite Lesen ist es eine Aufgabe, die eine ganze Menge Fingerfertigkeit und Geschick verlangt.

Nehmen wir mal nur die Frage: Was twittere ich eigentlich? Eine eminent wichtige Frage, schließlich besteht meine Aufgabe im Webteam ja darin, Leute zu informieren. Ich kann natürlich jede kleine Kleinigkeit - angefangen von der Beschreibung der Farbe des Schals der Zuschauerin aus der letzten Reihe des Opernfoyers bis zur bemerkenswerten Architektur des Raumes, die sich im Lampendesign als extravagant darstellt - ich kann also jede kleine Kleinigkeit beschreiben. Aber: Ich habe nur 140 Zeichen Zeit. Der obige Satz wäre so bei Twitter gar nicht machbar.

Also: Konzentration auf das Wesentliche - und damit fängt ja schon wieder eine weitere Ebene an: Was ist denn nun eigentlich Wesentlich und lässt sich in 140 Zeichen unterbringen? Oder anders formuliert: Die Follower wollen gar nicht alles im Detail wissen - außer, es hat mit der Musik zu tun. Oder den Künstlern oder irgendwie man Rande noch so mit dem Konzert.

Und das ist nur eine der Fragen, bei der ich regelmäßig ins Schwitzen komme wenn ich mit aufgeklapptem Laptop bei "Klasse!Klassik" oder im Opernfoyer sitze. Und pst, liebe ARGE, wie wäre es denn mal mit dem Vorschlag hier:

Twitterjockey
Ausbildung: In der Praxis
Dauer: So lange es mir Spaß macht
Vorwissen: Twittergrundkenntnisse vorausgesetzt.
Arbeitsmaterialien: Internet, Laptop und ein aufgeschlossenes freundliches und nettes Orchester
Abschluss: Na, ich hoffe mal nicht zu schnell...

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